Aktiver Mikrowellenantrieb

Eine gute Idee braucht Zeit zum Reifen

Aus der ersten Idee ging ein konkreter Entwurf für ein praktisch umsetzbares Schema hervor, mit ein paar kleinen Änderungen am Schema und es ging aus dem Entwurf ein sehr viel einfacheres Funktionsprinzip hervor, das in nur drei Sätzen leicht zu erklären ist.
Eine leichte und einfache Erklärbarkeit ist ein guter Indikator, ob ein neues Funktionsprinzip funktionieren kann.
Mittlerweile habe ich die ursprüngliche Idee völlig über Bord geworfen, aber sie hat mir den Weg für meine aktuelle Arbeit geebnet.

Eine Frage des Glaubens

Um sich mit dem Thema eines reinen E-Drive überhaupt befassen zu können, muss man zunächst
das gesamte physikalische Wissen ignorieren, denn man bekommt bei diesem Thema berechtigterweise schon gebetsartig zu hören, dass man nur Schub erzeugen kann, wenn man etwas abstößt.
Deswegen beschäftigen sich zu wenig Leute mit diesem Thema und es fehlt an neuen Impulsen in diesem Bereich.

Die nächsten Schritte

Die aus dem Schema hervorgehenden elektrischen Schaltungen sind bereits entworfen und für die erste Hälfte sind bereits Bauteile ausgewählt.
Die Schaltungen werden erst im kleinen Maßstab aufgebaut, um Ihre Funktion zu Überprüfen und ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit einzumessen.
Erst danach beginnt der Aufbau des eigentlichen Versuchs und die dazugehörigen Messungen.
Das klingt einfach ist aber noch ein weiter Weg.

Welche Hilfe wird noch benötigt

Für das Projekt wird noch ein leistungsfähiger Partner gesucht der die theoretische Seite des Funktionsprinzips mathematisch aufarbeitet.

Unerwartete Möglichkeiten

Mehrwegtechnik

Bei der Idee Mehrwegtechnik geht es um eine Art Minishuttle, die die wertvolle Technik einer Rakete nach dem Einsatz bergen soll. Teil des Shuttlekonzeptes ist es auch, dass sich inliegende Hohlräume beim Wiedereintritt erheblich aufheizen. Was eine Vielzahl von Problemen in den Bereichen Steuermechanik und Steuerhydraulik hervorrufen wird. Um diese Probleme komplett zu umgehen wurde passend dazu ein elektrischer Hochtemperatur-Servomotor entworfen.

Bei dem Entwurf des Servomotors geht es nicht um Effizienz, sondern nur um die Erfüllung der Funktion und Funktionserhalt in unglaublich heißen Situationen.
Deswegen wurde bei dem Entwurf des Servomotors auf alle traditionellen Materialien von Elektromotoren verzichtet.

Der Verzicht auf traditionelle Materialien bietet auch unerwartete neue Chancen. So kann aus dem Entwurf des Servomotors eine Brückentechnologie entwickelt werden, die es ermöglicht, dass zum Beispiel eine rohstoffarme Marsbasis ihre eigenen Elektromotoren für Maschinen herstellen kann.

von Alexander Zielbach
zielbach@gmx.de