de-5Gewinner der Airbus Defence & Space Challenge

Laserkommunikation für zukünftige LEO-Konstellationen

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ViaLight entwickelt Laserterminals für zukünftige niedrig Umlaufbahn (LEO)-Konstellationen und Erdbeobachtungsmissionen zur Übertragung extrem hoher Datenraten von bis zu 10 Gbps über eine Distanz von mehreren Tausend Kilometern.

  • Marktführer im Bereich Laserkommunikation für Flugplattformen und Bodenstationen für internationale Großkunden
  • ViaLights Produktentwicklungsstufen: Luftfahrt > Stratosphäre > Raumfahrt (Inter-Satelliten, Satellit-Boden)
  • Serienproduktion gewährleistet niedrige Preise bei gleichzeitig hoher Qualität
  • Kommunikationslösungen für: Telekommunikation, Navigation, Erdbeobachtung,
  • Überwachung und Aufklärung (ISR), Industrie 4.0, Big Data
  • Voll funktionsfähiges Space-Terminal auf der ISS in 2 Jahren

Pitch-Video:

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Interview:

AZO: Für diejenigen, die Sie noch nicht kennen – Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Unternehmen / Projekt

ViaLight: Das junge, mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichnete Hightech-Unternehmen ViaLight Communications ist seit seiner Gründung im Jahr 2009 – als Spin-off des DLR – zu einem weltweit führenden Produzenten von Laserkommunikations-Terminals für die Luft- und Raumfahrt herangewachsen. Die kabellose Laserkommunikation bietet durch seine Datenraten von bis zu 10 Gigabit/sek. eine innovative Technologie, welche die eingeschränkten Datenraten der herkömmlichen Funksysteme überwindet. Mit seinem internationalen Team aus 35 Ingenieuren und Spezialisten widmet sich ViaLight derzeit der nächsten Herausforderung: Der Entwicklung einer neuen Generation von raumfahrttauglichen Laserterminals für den international rasant wachsenden Markt  des sog. „New Space“, also der kommerziellen Raumfahrt.

AZO: Nach dem INNOspace Masters Wettbewerb: Was waren die nächsten großen Schritte, die Sie unternommen haben, Ihr Unternehmen entscheidend voran zu bringen? Und wie haben Sie dabei von der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Raumfahrtmanagement Bonn (Betreiber), Airbus Defence and Space (Challenge-Partner) und AZO (Veranstalter) profitiert?

ViaLight: Was sich schon früh – bei der Entwicklung der ersten Generation von Laserterminals – herausstellte, gilt nun beim Schritt in den New Space-Markt umso mehr: Die Hauptkunden von ViaLight sitzen in den USA. Daher war der wichtigste nächste Schritt für uns die Eröffnung einer Tochtergesellschaft in den USA. Um von den großen amerikanischen Playern in diesem Markt ernst genommen zu werden, ist der Zugang zu den internationalen Netzwerken von DLR, AZO und Airbus natürlich besonders wichtig für uns, um die Sichtbarkeit von ViaLight in Fachkreisen und Netzwerken der Raumfahrtbranche zu initiieren und voranzutreiben.

AZO: Ihrer Meinung nach, welche Trends und Technologien werden den größten Einfluss auf Ihre Branche in den nächsten Jahren haben?

ViaLight: Die riesigen Kommunikations- und Datenströme der Zukunft verlangen immer dringlicher nach neuen leistungsstarken und zuverlässigen Kommuniktionslösungen. Der Schlüssel zu diesen Lösungen – da ist sich die Fachwelt einig – ist  die Laserkommunikation. Denn nur mithilfe optischer Freiraum Kommunikation in Atmosphäre und Weltraum  lässt sich ein weltumspannendes Hochleistungs-Datennetz wirklich realisieren, das jederzeit und an jedem beliebigen Ort eine breitbandige kabellose Datenverbindung garantiert – unabhängig von topografischen Hindernissen oder nationalen Grenzen, und das mit Datenraten, die die heutigen Funknetze um ein Vielfaches übertreffen. Global Player wie Facebook oder Google haben dies längst erkannt und investieren Milliarden in den Aufbau weltumspannender Kommunikationssysteme.

AZO: Wie werden sich diese Technologietrends Ihr Leistungsversprechen in nächster Zukunft beeinflussen?

ViaLight: ViaLight hat die Bedeutung dieser Technologie erkannt und hat es geschafft, seine Laserterminals mit geringem Gewicht (unter 10 kg) und kleinstmöglichem Energiebedarf (unter 50 Watt) auszustatten und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit werden die Visionen von Satelliten-Konstellationen und Backbone-Netzwerken im Weltraum aus wirtschaftlicher Sicht erst realisierbar.

AZO: Ihrer Erfahrung nach, welchen Rat würden Sie zukünftigen Teilnehmern geben?

ViaLight: Wir können jungen innovativen Unternehmen nur raten, nicht zu zögern und die Chancen, die ihnen durch Wettbewerbe wie INNOspace Masters geboten werden, zu ergreifen. Denn die beste Innovation ist nichts wert, wenn sie keiner kennt. Mit anderen Worten: Sichtbarkeit ist alles, und die erreicht man am besten mit guten internationalen Branchennetzwerken wie sie AZO und DLR zu bieten haben.

 

Kontakt:

Dr. Markus KnapekVialight_Logo
ViaLight GmbH
www.vialight.de

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